Auf dem Rückweg von unserer Europareise haben wir beschlossen, für zwei Tage in Venedig haltzumachen. Wir waren schon ein paarmal hier, im Frühling und im Herbst, aber noch nie im Winter. Und es war eine richtig gute Idee.







Zum ersten Mal haben wir direkt auf der Insel übernachtet und das Auto gleich dort auf einem Parkplatz abgestellt. Auf der Insel gibt es mehrere große Parkplätze, aber im Sommer ist es schwer, dort einen freien Platz zu finden. Im Winter war das ganz einfach, zumal wir an einem Wochentag ankamen, und zwar um ein Uhr nachts.








Mit dem Wetter hatten wir auf der ganzen Reise unglaubliches Glück. Im ganzen Monat gab es nur zwei Regentage. Auch in Venedig war es herrlich: sonnig und windstill. Kühl war es natürlich, aber es war eben Winter.
Ein Besuch im Winter hat noch viele andere Vorteile: Es sind kaum Leute unterwegs. Das lag natürlich auch an Corona und daran, dass Italien für Touristen im Grunde geschlossen war (zumindest wenn man mit dem Flugzeug kommt, wie wir herausgefunden haben). Auf den Straßen gab es dagegen keinerlei Kontrollen.
Die Hotels geben große Rabatte. Weil wir spät ankamen, haben wir eine ganz günstige Unterkunft nah am Parkplatz genommen. Mit Rabatt kostete sie 50 € pro Nacht. Das Personal in den Restaurants ist entspannt und sehr freundlich.


























Es sind wirklich sehr wenige Menschen da. So konnten wir endlich den Markusdom besichtigen, vor dem sich sonst lange Schlangen bilden. Der Eintritt kostet 3 € pro Person. Dann stellte sich heraus, dass man andere Masken braucht, die wir natürlich nicht dabeihatten. Doch noch bevor wir umkehren konnten, bat man uns zu warten, prüfte unseren Green Pass und gab uns die passenden Masken. Für 7 € extra kommst du ins Museum und hinauf aufs Dach, von wo du auf den Platz schaust.
































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