2 unserer 7 Tage in Marokko haben wir in der Wüste Erg Chebbi bei der Stadt Merzouga verbracht. Das ist der westliche Teil der Sahara. Das Dünengebiet ist etwa 22 mal 5 Kilometer groß. Feiner Sand in einem kräftigen, rötlichen Ziegelton. Tagsüber ein strahlend blauer Himmel, nachts Millionen Sterne am schwarzen Himmel. Ein unwirklicher Kontrast und eine Stille, in der du hörst, wie der Wind die Sandkörner verschiebt und die Landschaft jede Sekunde verändert, ohne dass das Auge es merkt. Diese nie nachlassende Kraft des Windes versetzt am Ende ganze Dünen von einem Ort zum anderen und verwischt die Spuren von Kamelen und Menschen.
Den ganzen Reisebericht findest du im Beitrag über unsere 7 Tage in Marokko.

Unser Luxuscamp. In jedem Zelt gibt es ein großes Bett, Nachttische, eine Steckdose, eine Toilette und eine Dusche mit heißem Wasser hinter einem Vorhang. Auf dem Boden liegen Teppiche, die Decken sind sehr, sehr warm, und für die kalten Winternächte steht ein Gasofen bereit.

Marokkanischer Minztee und Erdnüsse als Willkommensgruß vom Camp.

Im Camp gibt es solche Plätze zum Entspannen und außerdem ein Gemeinschaftszelt, in dem im Winter Frühstück, Mittag- und Abendessen serviert werden. Im Sommer stellt man die Tische direkt in den Sand, und du isst mitten zwischen den Dünen. Es gibt auch einen Platz am Lagerfeuer, wo man abends Berberliedern lauschen und ums Feuer tanzen kann.








Wir waren Anfang Januar dort. Tagsüber stieg die Temperatur auf bis zu 20 Grad, in der Sonne fühlte es sich aber wärmer an, besonders wenn du durch die Dünen läufst: mal bergauf durch den Sand, mal bergab, dann wieder bergauf. Ein ordentliches Cardio-Training. Nachts fiel die Temperatur auf 6 bis 8 Grad. Ganz wie im Winter in Montenegro. Sobald die Sonne weg war, wurde es sofort kalt. Der Sand gab blitzschnell die ganze Wärme des Tages ab, und darauf zu sitzen war unmöglich. Trotzdem haben wir uns in der ersten Nacht zwischen die Dünen gelegt und in die endlosen Sterne geschaut. In der klaren Luft und ohne jedes künstliche Licht wirkten sie unwirklich hell.








Sandboarding. In dieser Art Ersatz-Boarding werden sogar Wettkämpfe ausgetragen. Da ich selbst nicht Board fahre, habe ich es als Schlitten benutzt. Und wie ein kleines Kind habe ich bei meiner ersten Abfahrt, als mir gegen Ende des Hangs das Tempo zu hoch wurde, mit fröhlichem Kreischen und offenem Mund angefangen, mit den Füßen zu bremsen. Ergebnis: Mund und Gesicht voller Sand. Aber es hat Spaß gemacht.



























Marokko – unsere 7-tägige Reise im Januar

Skizzen aus Venedig

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Der Miločer-Park in Montenegro








