Wir haben fünf Jahre in Thailand gelebt und waren in all der Zeit kein einziges Mal auf Koh Kood. Auf Koh Chang waren wir oft, aber nach Koh Kood haben wir es irgendwie nie geschafft.
Dafür sind wir jetzt, als Touristen in Thailand, gleich zweimal hierhergefahren.
Nicht die ganze Insel sieht so aus. Es gibt einen belebteren Teil mit teuren Hotels und Restaurants, aber insgesamt ist die Infrastruktur hier kaum entwickelt.
Einen ordentlichen Lebensmittelladen haben wir zum Beispiel nirgends gefunden. Vielleicht war es genau das, was wir brauchten. Es hat mich sofort an unsere erste Reise nach Koh Chang erinnert, noch vor dem Umzug, als wir mit Begeisterung nur einheimisches Essen gegessen und Chang-Bier getrunken haben :)








Auf die Insel kommst du mit dem Auto und dem Boot, auf der Insel selbst gibt es dann einen Transfer. Vor Ort kannst du einen Roller mieten, oder… andere Verkehrsmittel kenne ich nicht. Vielleicht kann man ein Tuk-Tuk wie ein Taxi bestellen.
Wir sind mit dem eigenen Auto von Pattaya losgefahren. Dann haben wir gewartet, bis eine Gruppe zusammenkam, und wurden zum Pier und aufs Boot gebracht. Die Überfahrt dauert etwa 40 Minuten. Auf dem Boot ist es eiskalt, weil die Klimaanlage auf voller Leistung läuft.
Wir haben in den einfachsten Zimmern gewohnt, ohne Klimaanlage und ohne Schnickschnack. Das ist die Sparvariante für alle, die auf Komfort verzichten können. Aber natürlich gibt es hier Hotels für jeden Geschmack und jedes Budget. Deshalb habe ich keine Fotos in einer weißen Badewanne voller Blüten oder beim schönen Frühstück am Pool. Dafür habe ich Bilder von wilden Stränden, an denen fast niemand ist :)









Das ist ein Stück von einem anderen Hotel, nicht von unserem. Es liegt am Fluss. Dort haben wir nur auf das Boot gewartet, das uns zur Sandbank gebracht hat, die du oben auf dem Foto siehst.












Solange wir fest in Thailand gelebt haben, hatten wir nie mit so einer üblen Plage wie Sandfliegen zu tun. Diesmal wurden wir auf Koh Kood und in der Provinz Chonburi gestochen.
Sandfliegen sind winzig, so klein wie Gnitzen. Sie leben im Sand und sind kaum zu sehen. Ihr Stich ist fast nicht zu spüren, aber der Körper reagiert heftig. An der Stelle bildet sich eine große Verhärtung, sie juckt wahnsinnig, und aus dem sichtbaren Einstichloch tritt Wundwasser aus. Das Ganze heilt lange, ein bis zwei Monate. Die Einheimischen sagen, dass es diese Fliegen wegen der Müllkippen und der verschmutzten Strände viel häufiger gibt als früher. Also nimm dich vor Sandfliegen in Acht. Insektenschutzmittel helfen. Aber sich tagsüber am Strand damit einzusprühen, fühlt sich irgendwie seltsam an :(
Und hier noch ein paar Fotos










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